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S t a t i s t i k - Auszug

1. Belegung:

Nerobergstraße 4: ···96 %
Turnerstraße 43: ·····91 %
Suderstraße 54: ······89 %

alle Wohngruppen: 92 %, bei einer Gesamtbelegung von 24 Personen



2. Verweildauer (Gesamtdurchschnitt 168 Tage)

Nerobergstraße 4:

insgesamt 10 Bewohner,
Ø Verweildauer: 175 Tage

Turnerstraße 43:
insgesamt 10 Bewohner,
Ø Verweildauer: 166 Tage

Suderstraße 54:
insgesamt 4 Bewohner,
Ø Verweildauer: 163 Tage

3. Altersstruktur der Bewohner (Gesamtdurchschnitt: 28 Jahre)
Nerobergstraße 4: Ø 35 Jahre
Turnerstraße 43: Ø 33 Jahre
Suderstraße 54: Ø 26 Jahre

4. Nationalität
16 Bewohner waren Deutsche (davon 1 mit russischem Hintergrund)
3 Bewohner waren Türken
2 Bewohner war Italiener
je 1 Bewohner waren Marokkaner, Albaner und Kasachstan

5. Bewerbungen :
Wir erhielten insgesamt 70 Bewerbungsanfragen
14 aus der JVA Rohrbach, bzw. Wonsheim
10 aus der JVA Schifferstadt
7 aus der JVA Frankenthal
3 aus der JVA Zweibrücken
3 aus der JVA Wiesbaden
je 1 aus einer nicht genannten Haftanstalt und aus einer JVA in England
18 Personen bewarben aus dem Status ohne festen Wohnsitz
5 aus Therapieeinrichtungen, Notunterkunft, Beratungsstellen, anderen Einrichtungen
8 waren akut von Wohnungslosigkeit bedroht

davon wurden 2011:
6 Bewerber in die Nerobergstraße 4 aufgenommen
5 Bewerber in die Turnerstraße 43 aufgenommen
2 Bewerber in die Suderstraße 54 aufgenommen

16 Bewerber gaben im Bewerberverfahren keine Rückmeldung mehr
1 Bewerber erschienen nicht zum Vorstellungstermin
1 Bewerber erschien nicht zur Aufnahme
2 Bewerber waren zu alt
3 Bewerber fanden eine Wohnung oder einen Platz in einer anderen betreuten Wohngruppe
15 Bewerber konnten wegen Vollbelegung nicht aufgenommen werden.
4 Bewerber waren nicht geeignet oder wohnten schon einmal bei Ikarus und wurden wegen
fehlender positiver Prognose nicht mehr aufgenommen
1 Bewerber ging in Therapie
2 Bewerber sind während des Bewerberverfahren wieder straffällig geworden
12 Bewerber sind noch im Bewerberverfahren, da die Haftentlassung erst 2011 ansteht

6. Vermittlung der Bewohner durch:
15 Bewohner bewarben sich selbstständig aus der Haft oder aus „ohne festen Wohnsitz“
9 Bewohner wurden durch BewährungshelferInnen, Straffälligenhilfe, Sozialdienste,
Übergangsmanagement, die Starthilfe, andere Betreute Wohneinrichtungen oder dem Job-Center vermittelt

7. Schulbildung / berufliche Qualifikation:
13 Bewohner hatten Hauptschulabschluss
4 Bewohner hatten keinen Schulabschluss
5 Bewohner hatten einen Realschulabschluss
2 Bewohner hatten Abitur
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8 Bewohner hatten eine abgeschlossene Berufsausbildung
1 Bewohner waren ohne (abgeschlossene) Berufsausbildung
15 Bewohner hatten keinen Berufsabschluss

8. Was konnte in beruflicher Hinsicht erreicht werden (mehrfache Nennung):
11 Bewohner arbeiteten auf dem ersten Arbeitsmarkt (9 davon bei Zeitarbeitsfirmen)
3 Bewohner erhielten eine Ausbildungsstelle
1 Bewohner arbeitete in einem Minijob
13 Bewohner machten eine Maßnahme zur beruflichen Weiterbildung
3 Bewohner war ohne eine Beschäftigung

9. Auszug aus WG nach :
8 Bewohner verzogen in eine eigene Wohnung
2 Bewohner zogen innerhalb der Wohngruppen um
1 Bewohner verzogen nach zu einem Bekannten
2 Bewohner haben sich durch Flucht der Haft entzogen
1 Bewohner wurde verhaftet
1 Bewohner ging in Therapie
9 Bewohner befanden sich zum Jahreswechsel noch in der WG

Erläuterung der Zahlen

Die Nachfrage nach unseren Wohngruppenplätzen lag deutlich unter dem Niveau des letzten Jahres (siehe obige Tabelle). Erfreulich ist der leichte Rückgang der Bewerber, die innerhalb des Bewerberverfahrens keine Rückmeldung mehr gaben, nicht zum Vorstellungstermin erschienen bzw. nicht mehr auf die prinzipielle Zusage reagierten. Wie im Vorjahr gab es aber wieder eine Person, die zum Einzug nicht erschien, was die organisatorische Abwicklung für einen Neueinzug sehr erschwert.

Die durchschnittliche Jahresbelegung der Wohngruppenplätze konnte nochmals gegenüber den Vorjahren gesteigert werden. Auch die tatsächliche Zahl der Bewohner, die in 2011 die Wohngruppe in Anspruch nahmen, stieg von 22 auf 24 Personen. Über die Jahre hinweg betrachtet bleibt die Annahme bestätigt, dass sich die Höhe der Bewerberzahl nicht in der Belegungszahl zwingend widerspiegeln muss.

Das Belegungsniveau stieg, wie oben schon erwähnt, gegenüber dem Vorjahr noch einmal leicht an und lag mit einer Auslastung von 92 % auf sehr hohem Niveau. Dies begründet sich zum Teil in der längeren Wohndauer, als auch darin, dass es zum richtigen Zeitpunkt genügend potentielle Bewerber gab.

Die Zahlen im Hinblick auf die berufliche Tätigkeit fallen auch dieses Jahr wieder positiv aus, so waren über die Hälfte der Bewohner durch Arbeit (zwei davon in festen Arbeitsverhältnissen), in einer Tagesstruktur eingebunden. Drei weitere Bewohner absolvierten sogar eine Ausbildung. Die anderem waren durch Maßnahmen von Bildungsträgern in eine Beschäftigung eingebunden.

Erfreulich war, dass fast die Hälfte der Bewohner, die auszogen, eine eigene Wohnung fand. Hoch dagegen war diesmal die Zahl der Bewohner, die wieder straffällig wurden und dadurch die Wohngruppe verlassen mussten. Wichtig zu erwähnen ist, dass 5 Bewohner wegen legaler, bzw. illegaler Drogensucht eine oder mehrere Entgiftungen gemacht haben, wovon einer davon in eine Therapieeinrichtung gegangen ist.


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